Es scheint eine Anziehungskraft zu haben - dieses kleine Eiland vor der Westküste Rügens. Wer einmal auf Hiddensee war, den zieht es meist wieder hierher. Anziehend ist bestimmt zuerst der Reiz einer ungewöhnlich vielfältigen, teils lieblichen, teils rauhen Landschaft am Meer: Schroffe Steilufer und breite Sandstrände säumen die Außenküste, weite Wiesenflächen und verschilfte Ufer die stillen Bodden. Vom "Hochland" des Dornbusches mit seinen kuppigen Rasenhügeln reicht der Blick weit über die anderen, ganz flachen Teile Hiddensees hinüber zur Insel Rügen und zum fernen Festland. Man überschaut eine besonders vielfältig gegliederte, einmalig schöne Küstenlandschaft. Dazu hat die Insel eine reichhaltige Natur zu bieten - Dünenheide und Sanddorndickichte, Salzwiesen und Seevogelbrutstätten ...
Hier ist man fern vom Alltagstreiben. Noch ist es ungewöhnlich still auf der kleinen Insel, zu der die Hiddenseer selbst liebevoll "sötes Länneken" sagen. Hier gibt es keinen Massentourismus, keinen privaten Autoverkehr. Dafür kann man herrlich wandern und spazierengehen, baden und sich sonnen, Steine sammeln und Vögel beobachten - sich wirklich entspannen. An den insgesamt über 16 Kilometer langen, sauberen, feinsandigen Badestränden findet bestimmt jeder einen ruhigen Platz. Und es lohnt sich, Hiddensee im Wandel der Jahreszeiten zu erkunden. Denn nicht nur Ginster- und Heideblüte, Vogelzug und Neuschnee, sondern auch Sturm-, Regen- und Nebeltage werden hier zum Erlebnis.